Smart Home: EU-Zertifikat stärkt Verbraucher-Sicherheit

DWH AG, am 20.12.18, 10:23

Verbraucher in der Europäischen Union sollen in Zukunft besser darüber informiert werden, wie es um die Sicherheit von vernetzten Geräten bestellt ist. Dafür soll ein neues Zertifikat sorgen, welches in der Nacht zum Dienstag von Unterhändlern der EU-Kommission, den EU-Staaten und des EU-Parlaments beschlossen wurde. Das sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Smart Home, meint René Pernull von der DWH AG.

Hersteller müssen genaue Angaben machen

Immer mehr Haushaltsgeräte sind im „Internet der Dinge“ miteinander verbunden. Bisher fehlten jedoch EU-weit einheitliche Standards bezüglich der Sicherheit dieser Produkte. Fortan seien die Hersteller verpflichtet, genaue Informationen zur IT-Sicherheit bereitzustellen, teilte das Parlament gegenüber Medienvertretern mit. Außerdem müssten die Hersteller genau angeben, wie lange Sicherheitsupdates bereitgestellt würden. 

Das bedeutet für die Unternehmen auch, dass fortan nicht mehr diverse Tests in unterschiedlichen Ländern nötig sein werden. Die Kosten der Zulassung sinken also. In Zukunft wird ausschließlich die EU-Agentur für Cybersicherheit mit Sitz in Griechenland zuständig sein. Allerdings bleibt die Zertifizierung vorerst freiwillig. Ob es auch verpflichtende Regelungen geben wird, will die EU-Kommission noch prüfen. Die Einigung soll in den kommenden Wochen in Kraft treten.

DWH AG: “Smart Home ist die Zukunft des Wohnens”

„Dieses Zertifikat verbessert die Sicherheit der Verbraucher“, sagt René Pernull, Geschäftsführer der DWH AG. „Durch einheitliche Sicherheitsstandards kommen wir der flächendeckenden Verbreitung von Smart Homes wieder einen Schritt näher. Die sichere und zuverlässige Vernetzung von Geräten und Diensten im Haushalt ist die Zukunft des Wohnens.“

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