Deutsche Werte Holding: Photovoltaik als relevante Größe im Strom-Mix der Zukunft

DWH AG, am 21.09.19 16:36

DWH-Vorstand René Pernull bekräftigt jüngstes Investment in Maximus Terra vor dem Hintergrund der Energiewende

Die Deutsche Werte Holding verstärkt ihr Engagement im Sektor der erneuerbaren Energien. Dazu erstellen die Berliner Investment-Experten aktuell umfangreiche Strategiereviews für ihre Kunden, die als Basis für gezielte Kapitalbeteiligungen im europäischen Energiesektor dienen. "Der Fokus der Ausrichtung liegt dabei klar auf erneuerbaren Energien wie der Photovoltaik, da diese für die Umsetzung der Energiewende unerlässlich sein werden", erklärt DWH-Vorstand René Pernull. Denn allein in Deutschland werden der Ausstieg aus der Atom- und Kohleenergie eine Versorgungslücke von mehreren hundert Gigawatt erzeugen, wenn zeitnahe Investitionen in Alternativen ausbleiben. "Aktuell stellen die fossilen Energieträger rund 50 Prozent der hiesigen Versorgungskapazitäten. Für uns geht es deshalb darum, nicht nur in Deutschland, sondern europaweit Investmentchancen aufzuzeigen. Das sind einerseits vielversprechende Technologien, aber auch ganz konkrete Projekte wie unsere Beteiligung an der Maximus Terra Holding, durch die der Bau von Photovoltaik-Parks in Südeuropa vorangetrieben wird."

Mit nachhaltigen Investments von der Energiewende profitieren

Mit dem von der Großen Koalition beschlossenen Ausstieg aus der Atom- und Kohleenergie für die Jahre 2022 und 2038 hat die Energiewende künftig eine offizielle Deadline. Doch der Ausbau von Windkraft, Solarstrom und Biogasanlagen wird diesen Anforderungen derzeit bei weitem nicht gerecht. Zudem wird immer wieder über Schwierigkeiten in der Umsetzung von Windkraftprojekten berichtet, bei denen Anwohner Bauvorhaben blockieren und ihre Bedenken äußern.

Experten vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE messen Photovoltaik deshalb eine zentrale Rolle in der Überwindung des fossil-nuklearen Zeitalters bei. Doch der Ausbau der Solarinfrastruktur hinkt und liegt weit hinter den von der Bundesregierung angestrebten Zielen zurück. Die Forscher gehen deshalb davon aus, dass für eine ausreichende Energieversorgung bis ins Jahr 2050 allein in Deutschland eine Erhöhung der Photovoltaik-Leistung von bis zu 500 Gigawatt erforderlich wäre. "Diese Zahlen verdeutlichen, über welche Größenordnungen wir hier reden. Derzeit werden zu wenig Anlagen gebaut, als dass wir den europäischen Zielsetzungen bis zum Ablauf der Transformationsphase gerecht würden", weiß Pernull. "Deshalb müssen seitens der Politik gezielte Anreize gesetzt werden, um den Anteil erneuerbarer Energien im Energie-Mix zu steigern."

Europäischer Energiemarkt birgt großes Potenzial

Da die Installationskosten für Solarstrom in den vergangenen Jahren allerdings deutlich gestiegen sind, stellt sich für Anleger derzeit die Frage nach der Rentabilität von Investments in erneuerbare Energien. Doch Studien zeigen, dass Länder wie Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien das wirtschaftlich größte Potenzial für lukrative Investments aufweisen. Entscheidend wird dabei ein gesunder Mix sein, bei dem größere PV-Parks die erste Säule darstellen. Darüber hinaus könnten Agrophotovoltaik, Dachanlagen sowie in Gebäuden und Fahrzeugen integrierte Solarmodule einen wichtigen Beitrag leisten. "Die Energiewende birgt zahlreiche Chancen - sowohl für Anleger als auch für private Haushalte und Unternehmen. Allerdings bedarf es finanzstarker Akteure, um signifikante Kapazitäten zu schaffen und den CO²-Ausstoß langfristig zu reduzieren. Mit unseren Investments und der Expertise, die wir aufgebaut haben, stellen wir diese dringend notwendige Brücke zwischen Anlegern und Technologieanbietern dar."

Themen:Unternehmensmitteilung für den Kapitalmarkt